234x60 Gartenausstattung
Heidebiotop am Großen Klopp
Das Heidebiotop am Großen Klopp in Becheln (Taunus) ist Lebensraum vieler Heuschreckenarten und wird durch das Forstamt Lahnstein gepflegt. ©Kreisverwaltung Rhein-Lahn

Insgesamt 68 Projekte konnten in diesem Jahr vom Zweckverband Naturpark Nassau unterstützt werden. Möglich wurde dies durch eine Förderung des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten (MUEEF) aus Mainz. Insgesamt stellte die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord in Koblenz dafür mehr als 78.484 Euro zur Verfügung.

Den Großteil der Mittel gibt der Naturpark weiter, aufgeteilt auf die im Handlungsprogramm festgeschriebenen Arbeitsschwerpunkte. Dazu zählen beispielsweise Artenschutz- und Landespflegemaßnahmen oder Aktionen im Bereich des naturverträglichen Tourismus. Der Sicherung der biologischen Vielfalt wird eine besonders hohe Priorität eingeräumt. Auch deshalb ist es sehr erfreulich, dass in diesem Arbeitsfeld fast 40 Maßnahmen unterstützt werden konnten – mit einer Gesamtsumme von 44.098 Euro. In zahlreichen Ortsgemeinden im Bereich des Naturparks werden mithilfe dieser Mittel ökologisch wertvolle Biotope gepflegt und Instand gehalten – letztendlich mit dem wichtigen Ziel, die biologische Vielfalt der Region zu erhalten. Zu den wertvollen Biotopen im Naturpark Nassau gehören unter anderem Streuobstwiesen, für deren intensive Pflege ebenfalls Geld bereitgestellt wurde. Diese Maßnahmen werden oftmals von Ehrenamtlichen in den Ortsgemeinden oder dem jeweiligen Forstamt durchgeführt. Landrat Frank Puchtler, Vorsteher des Zweckverbandes Naturpark Nassau, zeigte sich erfreut über das Engagement in der Region und dankte allen, die sich aktiv daran beteiligen, die Schönheit unserer Landschaft zu erhalten.

Mit insgesamt 31.726 Euro konnten rund 30 touristische Maßnahmen unterstützt werden. Dazu gehört zum Beispiel die Instandhaltung einer Reihe örtlicher Wanderwege und Themenpfade wie etwa in Kamp-Bornhofen, aber auch die Beschilderung, beispielsweise am Basaltlehrpfad in Stahlhofen oder am Kultur- und Naturforum in Montabaur-Horressen, werden damit realisiert.

Quelle: Kreisverwaltung Rhein-Lahn