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Lahnmarmor
Der Lahnmarmor-Steinbruch Unica bei Villmar liegt knapp außerhalb des Taunus. ©Alexander Stahr

Zu einem Seminar „Wie sieht der Lahnmarmor aus?“ lädt das Lahn-Marmor-Museum am Samstag, dem 28. Juli von 9:30 Uhr bis 12:00 Uhr in sein Museum in Villmar, Oberau 4 ein.

Unica, Bongard, Famosa, Spitzwinkel, Schupbach-Schwarz, Korallenfels, Estrellante… Dies sind nicht nur interessant klingende Namen, sondern für den Experten wunderbare Varietäten des Lahnmarmors, der vom Ende des 16. Jahrhunderts bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts abgebaut und weltweit verwendet worden ist. Die Marmorexperten Axel Becker, Rudolf Conrads und Steinmetzmeister Wolfgang Höhler erklären, wie der Lahnmarmor entstanden ist, wo er abgebaut wurde und wie die unterschiedlichen Varietäten, also die Marmorsorten, zu erkennen sind. So gewinnt man einen neuen Blick auf die Lahnmarmorverwendungen beispielsweise in den Schlössern von Weilburg, Würzburg, Brühl oder Benrath, in den Domen von Limburg, Worms, Trier und Köln sowie im Bahnhof Haydarpaşa in Istanbul oder auch dem Empire State Building in New York.

Das Angebot richtet sich sowohl an Kunsthistoriker und Fremdenführer als auch an interessierte Laien. Die Seminarkosten betragen 20,00 Euro. Eine Anmeldung ist unter info@lahn-marmor-museum.de möglich. Das Seminar ist auf 20 Teilnehmer begrenzt.

Quelle: Lahn-Marmor-Museum