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Minischwein
Glücksbringer Göttinger Minischwein. ©Archiv Opel-Zoo

Alle Jahre wieder… warten Groß und Klein voller Spannung auf das Christkind und die Bescherung am Heiligen Abend. Diese Zeit lässt sich gut mit einem Besuch des Opel-Zoo überbrücken, bei dem man auch den Elefanten, Ziegen, Schafen und Eseln mit einer extra Portion Möhren, die an der Zookasse verkauft werden, frohe Weihnachten wünschen kann.

Die Tiere sind im Freigehege auch im Winter zu sehen. Die meisten Tierarten, auch die, die aus wärmeren Gefilden kommen, können sich an die mitteleuropäischen Temperaturen anpassen. Andere wie bspw. die Eisfüchse, Schnee-Eulen oder auch Waldrentiere kommen aus Gebieten nördlich des Polarkreises und sind für das harte Leben unter ungünstigen Wetterbedingungen sehr gut ausgestattet. Die Erdmännchen und Zwergmangusten, ursprünglich in den Savannen im südlichen Afrika beheimatet, wärmen sich unter Lampen auf großen Steinen, wo man sie gut beobachten kann. Wenn es sehr kalt wird, sind die Elefanten und Giraffen in den Tierhäusern aus unmittelbarer Nähe zu sehen.

Aber nicht nur zu Weihnachten lockt ein Besuch im weitläufigen Gelände des Opel-Zoo, um auf das Christkind zu warten oder den leckeren Festtagsbraten besser zu verdauen, auch an Silvester oder Neujahr könnte man den Göttinger Minischweinen – quasi als Glücksbringer – einen Besuch abstatten. Denn bereits seit Jahrtausenden gelten Schweine als Symbol der Stärke und des Wohlstands und heutzutage werden zum Jahreswechsel gerne kleine Marzipanschweinchen verschenkt. Warum gilt das Schwein eigentlich als Glückssymbol?

Schon die alten Griechen brachten der Fruchtbarkeitsgöttin Demeter Schweine als Opfer dar. Für die Germanen war der wilde Eber das heilige Tier der Götter. Auch in Japan steht das Wildschwein für Stärke und die Chinesen sehen im Schwein bis heute ein Zeichen für Zufriedenheit. Bei uns wurde es wohl im Mittelalter zum Glückssymbol. Damals war es bei volkstümlichen Wettbewerben etwa auf Jahrmärkten üblich, dass der schlechteste Teilnehmer ein Ferkel bekam. Er musste zwar auch einiges an Hohn und Spott über sich ergehen lassen, war letztlich aber doch der Glückliche. Denn Schweine brauchen kein teures Futter und sind mit etwa sechs Monaten bereits schlachtreif. Eine gesunde Sau kann mindestens zweimal pro Jahr Nachwuchs bekommen – pro Wurf etwa zehn Ferkel. Auch die Formulierung „Schwein haben“ als Synonym für unerwartetes oder gar unverdientes Glück hat ihren Ursprung wohl in diesem Brauch.

Unerwartetes Glück haben vielleicht auch die Göttinger Minischweine, die im Opel-Zoo gehalten werden. Diese Tierart wurde ursprünglich Anfang der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts an der Universität Göttingen durch eine Kreuzung verschiedener Rassen gezüchtet, um eine Schweinerasse für die Forschung zu erhalten, die klein, gutmütig und fruchtbar ist und zudem leicht gehalten werden kann. Inzwischen werden aber immer mehr Versuchstierlabors geschlossen und die Göttinger Minischweine haben eine andere Nische gefunden: Sie werden immer öfter als Haustiere von Privatleuten gehalten. Auch im Opel-Zoo gehören sie zu den Publikumslieblingen und das nicht nur zum Jahreswechsel!

Die Kassen im Opel-Zoo haben prinzipiell täglich von 9-17 Uhr geöffnet und an den Feiertagen gelten folgende Öffnungszeiten: 24.12. 9 bis 15 Uhr, 25. und 26.12. 9 bis 17 Uhr, Silvester 9 bis 15 Uhr, Neujahr 10 bis 17 Uhr.

Die Besucher können bis Eintritt der Dunkelheit auf dem Zoogelände bleiben und es durch Drehtore verlassen. Der Opel-Zoo verfügt über mehr als 1.200 kostenfreie Parkplätze und ist gut mit dem ÖPNV erreichbar: Buslinien 261, X26 und X27.

Quelle: Opel-Zoo