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Hochwasser
Hochwasser. ©Alexander Stahr

Bereits seit Donnerstag werden in einigen Kommunen im Rheingau die ersten Vorkehrungen für ein drohendes Hochwasser am Rhein getroffen. Nach den umfangreichen Regenfällen der letzten Tage ist laut aktueller Prognose des Regierungspräsidiums Darmstadt, Abteilung Arbeitsschutz und Umwelt, davon auszugehen, dass die Meldehöhe in Mainz voraussichtlich in der Nacht zum Samstag bzw. am Samstagvormittag überschritten wird. Von einem weiteren Anstieg des Pegels bis zum Sonntag ist auszugehen. Kreisbrandinspektor Joachim Dreier hat deshalb heute vorsorglich eine erste Lagebesprechung mit den Rheingauer Feuerwehren, der Polizei und dem Technischen Hilfswerk anberaumt.

„Hochwasserlagen im Rheingau sind zwar nicht alltäglich, aber die zu treffenden Maßnahmen sind klar festgelegt und auch eingeübt. Wir sind für den Ernstfall gerüstet. Alle für Hochwasserlagen zuständigen Hilfseinheiten im gesamten Rheingau-Taunus-Kreis arbeiten gemeinsam und Hand in Hand, um Gefahr und Schaden für die Bevölkerung abzuwehren“, so Landrat Frank Kilian. Zwar ist die B 42 momentan noch nicht überflutet, dies wird aber im Laufe des Wochenendes geschehen. Deshalb wird voraussichtlich ab Freitagabend bzw. Samstagvormittag die B 42 zwischen Oestrich-Winkel und Geisenheim sowie zwischen Rüdesheim und Lorch gesperrt. Eine entsprechende Umleitungsstrecke wird eingerichtet. Mit Behinderungen ist zu rechnen. Die Bevölkerung wird gebeten, sich an die eingerichteten Umleitungsstrecken zu halten und auch die gesperrten Uferbereiche zu meiden.

Quelle: Rheingau-Taunus-Kreis