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Lebendige Orte
Lebendige Orte in den Dorfmitten erschaffen. ©Alexander Stahr

Landrat Kilian übergab im Rahmen des Wettbewerbs „Zukunft Dorfmitte“ 44 Bescheide. Initiatoren stellten ihre Pläne vor. Eine bis auf den letzten Platz besetzte Aula der Nikolaus-August-Otto-Schule in Bad Schwalbach ist der beste Beweis für eine gelungene Veranstaltung. Landrat Frank Kilian übergab im Rahmen des Wettbewerbes „Zukunft Dorfmitte 2018 – innovative Orte“ 44 Bescheide an Initiativen und Vereine aus Rheingau und Untertaunus.

„Sie alle identifizieren sich mit Ihrem Projekt und haben Freude daran, es umzusetzen“, so Landrat Kilian bei der Begrüßung. Erfreut zeigte er sich auch über die Anwesenheit von Kindern und Jugendlichen. „Damit werden Ihre Projekte noch nachhaltiger“, so sein Fazit. Mit den nach seinen Worten „überschaubaren Beiträgen“ könnten die Engagierten vor Ort effektiv unterstützt werden und auch die Akzeptanz und Bereitschaft, auch zukünftig Gelder im Haushalt bereitzustellen seitens der Kreisgremien sei gegeben.

Mittlerweile wurden zirka 320 Projekte im Rahmen des Wettbewerbes ‚Zukunft Dorfmitte‘ vom Kreis gefördert, wovon wiederum viele der Bürgerinnen und Bürger in den kleinen Orten profitieren. „Das unterstreicht die ungebrochene Akzeptanz und die Bedeutung des Wettbewerbs“, so Kilian.

Denn durch die Förderung konnten lebendige Orte in den Dorfmitten geschaffen oder wiederbelebt werden. Es ist wichtig, dass es in jedem Ort einen zentralen Treffpunkt gibt, an dem alle Generationen zusammenkommen, sich austauschen und miteinander reden können. In vielen Orten waren diese Treffpunkte verloren gegangen. Der Wettbewerb hat dafür gesorgt, dass es eine Renaissance der Dorfplätze gibt.

Nicht immer sind diese Generationen-Treffpunkte direkt in der Dorfmitte, befinden sich doch auch Grillplätze und Grillhütten unter den geförderten Projekten. Aber auch diese Treffpunkte dienen letztendlich der Gemeinschaft.

Unter den Empfängern der Bescheide finden sich viele Wiederholungstäter. Alle loben den Wettbewerb und zeigen sich bei der Präsentation Ihrer Projekte dankbar für den finanziellen Zuschuss zur Umsetzung der innovativen Ideen vor Ort. Wichtig ist jedoch nach wie vor der Gemeinsinn. Schließlich werden bei diesem Wettbewerb nur diejenigen gefördert, die neben der Idee auch genug Mitstreiter finden, die dann die Arbeiten gemeinsam durchführen. Frank Kilian sieht dabei das Motto „Mehr miteinander. Mehr möglich machen“, das er sich auf die Fahnen geschrieben hat, in bester Weise in die Praxis umgesetzt. „Lassen Sie nicht nach in Ihren Bemühungen! Bleiben Sie kreativ! Wir unterstützen Sie auch in Zukunft“, so die abschließenden Worte von Landrat Kilian.

Die Projekte sind hier zu finden.

Quelle: Rheingau-Taunus-Kreis