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Venus und Cupid
Venus und Cupid von Alessandro Allori (1535-1607) um 1570. ©Gemeinfrei

„Mars, Mithras und Matronen“ heißt die Themenführung, an der die Besucher des Römerkastells Saalburg in Bad Homburg am Samstag, dem 13. Oktober 2018, um 14 Uhr teilnehmen können. Die römische Religion war geprägt von dem Zusammentreffen unterschiedlicher Glaubensvorstellungen und Kulturen. So gab es eine Vielzahl von Göttern mit ganz eigenen Charakteren, die nach Vorstellung der damaligen Menschen für verschiedene Lebensbereiche und Bevölkerungsgruppen verantwortlich waren. Insbesondere in der Grenzregion am Limes gibt es Belege für die unterschiedlichsten Kulte und religiösen Praktiken. Hier treffen die klassischen römischen Götter, Jupiter, Juno, Minerva und Mars auf Einflüsse keltischer und germanischer Glaubensvorstellungen sowie auf den bei den Soldaten beliebten Kult des Mithras mit orientalischem Ursprung. Auch die unterschiedlichen Ebenen des Götterglaubens werden in der Verehrung von Hausgeistern und Matronen deutlich, die neben den hohen Göttern und dem Kaiserkult einen wichtigen Platz in der täglichen Religionsausübung einnahmen.

Die Saalburg kann mit eindrucksvollen Originalen, Repliken und Rekonstruktionen von Kultgebäuden das lebendige Nebeneinander und die Vermischung der antiken Religionen anschaulich vermitteln. Außer einem Gang durch die Ausstellungsräume mit Erläuterung der Originalfunde werden dazu auch die rekonstruierten Heiligtümer im Kastell sowie im Außengelände besucht.

Die 1 ½ stündige Führung kostet – zuzüglich zum Eintritt – zwei Euro für Erwachsene und einen Euro für Kinder. Der Eintritt beträgt sieben Euro für Erwachsene, drei Euro für Kinder und vierzehn Euro für Familien.

Archäologischer Park und Museum sind an diesem Tag von 9 bis 18 Uhr geöffnet, ebenso der Museumsshop. Das Museumscafé Taberna bietet von 10 bis 18 Uhr römische Gerichte und auch Speisen von heute an. Rückfragen bei Dr. Carsten Amrhein Tel.: +49 (0)6175-9374-23, Fax: +49 (0)6175-9374-11. E-Mail: amrhein.c@saalburgmuseum.de.

Quelle: Saalburgmuseum